Bleichen von Gemüse: Hell und zart soll es sein
Gemüse wie Chicoree, Endivie oder Löwenzahn bilden durch das "Bleichen" weniger Bitterstoffe.

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(c) Joujou / Pixelio - www.pixelio.de
(aid) – Wer sich auch im Winter mit „hauseigenen“ Vitaminen versorgen möchte, kann entweder Kräuter auf der Fensterbank oder aber Löwenzahn im dunklen Keller ziehen. Bei Letzterem spricht man von „Bleichen“, denn im Dunkeln bildet die Pflanze kein Blattgrün, was die Blätter und Sprosse hell oder vielmehr „bleich“ werden lässt.
Durch das Bleichen werden gleichzeitig auch weniger Bitterstoffe im Gemüse gebildet, wodurch es milder im Geschmack wird. Diesen Effekt macht man sich vor allem bei bitterstoffreichem Gemüse wie Chicoree, Endivie oder Löwenzahn zunutze. Eine ganze Reihe von Gemüsearten wird jedoch auch aus rein optischen Gründen gebleicht, zum Beispiel Blumenkohl oder Bleichsellerie.
Der Pflanzenzüchtung ist es mittlerweile gelungen, einen Großteil des Blattgrüns und der Bitterstoffe „wegzuzüchten“, allerdings nicht alles und nicht bei allen Arten. Nach wie vor gibt es auch Gemüsearten und -sorten, die man noch „von Hand“ bleichen muss, was teilweise recht aufwändig ist.
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 5 vom 04.03.2009
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