Vogelgrippe: Erneuter Ausbruch in Nutzgeflügelbeständen
Gut durcherhitztes Geflügelfleisch gilt als unbedenklich.

Bildquelle:
www.photocase.de
(aid) – Nach dem Auftreten der Vogelgrippe bei einer Gans Anfang Juli in Thüringen hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am 25. August diesen Jahres die hochansteckende Variante des H5N1-Virus in einem Entenmastbetrieb mit knapp 170 000 Tieren im Landkreis Erlangen-Höchstadt, Bayern, nachgewiesen. Noch am selben Tag wurde die Tötung des gesamten Bestandes eingeleitet, ein Sperrbezirk, ein Beobachtungsgebiet und eine Kontrollzone eingerichtet.
Im Gegensatz zu Hühnern erkranken mit H5N1 infizierte Enten und Gänse nicht sofort akut und tödlich. Nach Angaben des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) ist der direkte Kontakt mit Geflügel allerdings der weitaus wichtigste Übertragungsweg des Virus vom Geflügel auf den Menschen.
Über eine Virusübertragung durch den Verzehr von rohen Geflügelfleischprodukten infizierter Tiere ist bisher wenig bekannt. Da das Virus ausgesprochen empfindlich gegenüber hohen Temperaturen ist, gelten gut durcherhitzte Lebensmittel als unbedenklich.
Quellen: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Bundesinstitut für Risikobewertung: Ausgewählte Fragen und Antworten zur Lebensmittelhygiene
Quelle:
www.was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 18 vom 5.9.2007
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