Bisphenol A aus Plastikbehältnissen gefährdet Verbraucher nicht
Europäische Behörden stufen die Aufnahme über Lebensmittel als sicher ein
(dge) Die Chemikalie Bisphenol A sorgte im Jahr 2008 wiederholt für Schlagzeilen. Der Grund: Sie kann in geringen Mengen aus Plastikflaschen, Getränkedosen und anderen Kunststoffprodukten in Lebensmittel übergehen. Berichte über gesundheitsgefährdende Wirkungen von Bisphenol A, insbesondere bei Säuglingen, wurden kontrovers diskutiert. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sämtliche verfügbaren Daten überprüft und entwarnt: Die Menschen nehmen keine gesundheitsschädlichen Mengen an Bisphenol A durch die Ernährung auf. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt diese Bewertung und sieht keine Gesundheitsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder, die Nahrung aus Plastikfläschchen zu sich nehmen.
Quelle:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., DGE-aktuell 01/2009 vom 03.02.2009
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