Bewegter Alltag tut Schwangeren gut
Sport mit mäßiger Intensität beugt Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes vor.

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(c) Cornelia Menichelli / Pixelio - www.pixelio.de
(aid) - Die Schwangerschaft ist für den Körper eine anstrengende Zeit. Das bedeutet aber nicht, dass in dieser Zeit nur noch geruht werden soll. Ganz im Gegenteil empfiehlt das Netzwerk "Gesund ins Leben" werdenden Müttern, mindestens 30 Minuten täglich körperlich aktiv zu sein.
"Sportliche Aktivität mit mäßiger Intensität in der Schwangerschaft bringt Vorteile für Mutter und Kind", bestätigt Prof. Klaus Vetter von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und Mitglied im Expertenrat des Netzwerks, "beispielsweise kommt es zu weniger Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und insgesamt kann die Geburt erleichtert werden." Dabei sind Sportarten, die große Muskelgruppen beanspruchen, und bei denen die Herz-Kreislauf-Belastung moderat ist, ideal. Schwimmen, Wandern, Nordic-Walking oder Radfahren gehören dazu. "Reden" sollte während des Sports immer noch ohne Luftnot möglich sein. Mit diesem so genannten "Talk-Test" kann die Schwangere sicher gehen, sich nicht zu überfordern. Neue Sportarten und Bewegungsabläufe sollten allerdings eher nicht ausprobiert werden, denn durch die Gewichtszunahme werden Gelenke und Bänder zunehmend belastet.
Die Handlungsempfehlungen des Netzwerks "Gesund ins Leben" zur Ernährung in der Schwangerschaft stehen unter www.gesund-ins-leben.de als Download zur Verfügung.
Sonja Floto-Stammen, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 33 vom 17.08.2011
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