Was möchte Talking Food erreichen?
Immer mehr Jugendliche und Erwachsene machen sich Sorgen um die Sicherheit von Lebensmitteln und fragen sich: „Was können wir eigentlich noch bedenkenlos essen?“
„Talking Food“ bedeutet:
Über Lebensmittel sprechen, diskutieren, verschiedene Meinungen und Argumente hören, Informationen zu und auf Lebensmitteln suchen und erhalten, sich selbst eine Meinung bilden und andere anregen, das Thema aufzugreifen. Denn die Frage nach sicheren und gesunden Lebensmitteln geht alle an – gute Lebensmittel sind die Grundlage unseres Lebens! Dabei ist Talking Food eine Anlaufstelle für den riesigen Fragenkomplex zum Thema Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung.
Hauptzielgruppe der Kampagne „Talking Food“ sind:
Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Aber auch deren Lehrer und Eltern sowie die Medien sind wichtige Zielgruppen für die Kampagne; denn alle gemeinsam können daran mitwirken, das Problembewusstsein der Jugendlichen zu prägen.
Die Ziele der Kampagne sind:
- die Bedeutung des Themas Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung ins Bewusstsein der Zielgruppen zu rücken
- die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von staatlichen Einrichtungen und der Wirtschaft in Sachen Lebensmittelsicherheit und gesunder Ernährung von der Erzeugung und Verarbeitung über den Handel bis hin zum Verbraucher, kurz „vom Acker bis zum Teller – from farm to table“ zu verdeutlichen
- gemeinsam mit Lehrer/innen und Schüler/innen die Schule als Raum für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und gesunder Ernährung gestalten
- zum Nachdenken über die Rolle eigener Konsumentscheidungen anzuregen
- Informationen über Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung zu jeder Zeit für viele Verbraucher leicht zugänglich zu machen
Fragen aufgreifen, informieren, die Auseinandersetzung anstoßen
Lebensmittelskandale und erschreckende Medienberichte über Fleischskandale, Geflügelpest, Acrylamid in Lebensmitteln, Nitrofen in Geflügelfleisch, Dioxin in Eiern, über gentechnisch veränderte Lebensmittel, Rückstände in Babykost, Salmonellen in Schokolade, die Rinderseuche BSE oder über zweifelhafte Zusatzstoffe beunruhigen viele Menschen und werfen endlose Fragen auf:
- Sind unsere Lebensmittel überhaupt noch sicher?
- Was können wir denn noch bedenkenlos essen?
- Wie groß sind die Risiken wirklich oder werden Schlagzeilen nur aufgebauscht?
- Warum sind die Informationen und Meinungen so unterschiedlich oder sogar widersprüchlich?
- Wer ist für die Lebensmittelsicherheit verantwortlich?
- Wie funktioniert die Lebensmittelüberwachung?
- Was bedeuten die E-Nummern auf dem Lebensmitteletikett?
- Welche Werbeaussagen sind erlaubt, was ist verboten?
- Gibt es Lebensmittel die dick machen?
Wir wollen anregen, sich bewusst mit Fragen rund um die Lebensmittelsicherheit oder anderen Ernährungsthemen auseinander zu setzen. Talking Food möchte Licht in das Dunkel der Lebensmittel(un)sicherheit bringen und helfen, sich im Dschungel des unüberschaubaren Lebensmittelangebots zurechtzufinden. Talking Food informiert über die umfassenden und wirksamen Maßnahmen, die auf der Basis bestehender nationaler und europäischer Gesetze von Seiten des Staates und der Wirtschaft ergriffen werden, um Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel zu gewährleisten. Auch auf jeden Einzelnen kommt es an: Was ist im persönlichen Umgang mit Lebensmitteln zu beachten und was im Falle von Missständen zu unternehmen? Alle am Markt Beteiligten zu Wort kommen zu lassen, aufzuzeigen, wo gleiche Interessen verfolgt werden, aber auch wann und warum die Meinungen auseinander gehen, war und ist ein Grundprinzip der Kampagne „Talking Food“.






