Eiskrem, Milcheis, Fruchteis: Was ist der Unterschied?
Der Anteil an Milch bzw. Früchten macht den Unterschied.

Bildquelle:
aid infodienst e.V.
(aid) – Eiskrem oder Kremeis, Milcheis oder Fruchteis – die Vielfalt der Eissorten ist groß. Aber was ist der Unterschied zwischen den einzelnen Produkten? Den höchsten Milchanteil haben „Milcheis“ (70 %) und „Kremeis“ (50 %). In Kremeis muss zudem eine festgelegte Menge Ei enthalten sein. Beliebt ist „Eiskrem“, die in der Regel nur 10 % Milchfett enthält.
Wer gerne Obst mag, sollte zu „Fruchteis“ greifen. Dieses muss zu mindestens 20 % aus Früchten bestehen, die stückig, als Püree oder Saft hinzugegeben werden. Bei Erzeugnissen mit Zitrusfrüchten und anderem sauren Obst ist ein Fruchtanteil von 10 % vorgeschrieben. Im Gegensatz dazu muss „Fruchteiskrem“ nur einen deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack aufweisen, der auch mithilfe von künstlichen Aromen erzielt werden kann. Die Bezeichnung „Eis“ wird überwiegend für Zubereitungen verwendet, die Pflanzenfett oder weniger Milchfett als die Standardsorten enthalten.
Im Jahr 2009 hat jeder Bürger rund 6 l industriell hergestelltes Speiseeis verzehrt. Damit belegt Deutschland im europäischen Vergleich den fünften Platz. Die Finnen liegen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 13 l an der Spitze, gefolgt von Norwegen und Schweden (je 11,5 l), Dänemark (8 l) und Italien (6 l).
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 14/2010 vom 14.07.2010
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