Zimtgebäck unbeschwert genießen
Hessisches Landeslabor findet keine erhöhten Cumarinwerte

Bildquelle:
(c) Joujou / Pixelio - www.pixelio.de
Das hessische Landeslabor hat in diesem Winter bisher 23 Gebäckproben auf Cumarin untersucht. Dabei handelte es sich um Zimtsterne und anderes mit Zimt aromatisiertes Gebäck. „Cumarin ist ein Aromastoff, der in höheren Konzentrationen in so genanntem „Cassia-Zimt“ gefunden werden kann. Bei besonders empfindlichen Personen kann Cumarin schon in relativ kleinen Mengen Leberschäden verursachen, die Wirkung ist allerdings reversibel“, sagte heute Prof. Dr. Hubertus Brunn, Direktor des Hessischen Landeslabors, in Gießen. Isoliertes Cumarin darf Lebensmitteln nicht zugesetzt werden. Ist es in Zimt enthalten, das Lebensmitteln zur Aromatisierung zugesetzt wird, ist die Menge auf 50 Milligramm Cumarin pro Kilogramm (mg/kg) Lebensmittel begrenzt.
„Bei keinen der bisher ausgewerteten Proben konnten Überschreitungen dieses Wertes festgestellt werden. Die von uns untersuchten Proben enthielten im Durchschnitt 2,0 mg/kg, der höchste Wert wurde in einem Zimtstern mit 15,3 mg/kg erreicht und lag damit immer noch deutlich unter dem entsprechenden Grenzwert“, so der der Direktor.
Quelle:
Landesbetrieb Hessisches Landeslabor, Pressemitteilung vom 19.12.2011
Weitere Informationen:
Bookmark speichern:
Speichern Sie diese Seite als digitales Lesezeichen.
Klicken sie einfach auf eines der Symbole, um diese Seite als Bookmark zu hinterlegen:
Hinweis: Durch Klicken auf eines der Symbole verlassen Sie die Seite www.talkingfood.de
Hinweis: Die hier dokumentierten Pressemitteilungen geben nicht in jedem Fall die Meinung des aid infodienstes, Bonn wieder.




