Vogelgrippe: Reiseempfehlungen weiterhin beachten
Gefahrenlage hat sich in einigen asiatischen und südosteuropäischen Ländern nicht geändert.
(aid) – Zwar wurde in Deutschland das Risiko, einer Infektion von Nutzgeflügelbeständen mit dem Vogelgrippevirus von „hoch“ auf „mäßig“ heruntergestuft – Reisende sollten jedoch die Hinweise des Verbraucherschutzministeriums weiterhin beachten.
Laut Auskunft des Ministeriums hat sich an der Gefahrenlage besonders für einige asiatische und südosteuropäische Länder nichts geändert. Das liegt an den – im Vergleich zu Deutschland – unterschiedlichen Haltungs- und Hygienebedingungen in diesen Ländern. Deshalb sollte man dort direkte Tierkontakte vermeiden und keine Geflügelmärkte besuchen. Geflügelfleisch und -produkte sollten nur gekocht oder gut durchgebraten verzehrt werden.
Aus einigen asiatischen Ländern dürfen kein Geflügel oder andere Vögel, Geflügelfleisch, Eier und andere Produkte vom Geflügel sowie Federn oder unbehandelte Jagdtrophäen in die Europäische Union eingeführt werden. Für welche Länder diese Einfuhrverbote und Vorsichtsmaßnahmen gelten, ist auf der Website des Ministeriums nachzulesen. Weiterhin bietet das Auswärtige Amt auf seinen Internetseiten medizinische Hinweise für alle Reiseländer.
Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe; Auswärtiges Amt
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 12 vom 13.06.2007
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