Schulmilch-Erzeugnisse – von der EU begünstigt
Modellvorhaben „Schulmilch im Focus“ erforscht derzeit, wie künftig wieder mehr Kinder für eine Teilnahme am EU-Schulmilchprogramm begeistert werden können

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EU-Mitgliedsstaaten beim Schulmilchabsatz jedoch nur im Mittelfeld. „In Deutschland wird immer weniger das EU-Schulmilch-Programm genutzt, obwohl viele Kinder ohne Frühstück und ohne Pausenbrot zur Schule kommen. In Ländern wie Polen, Frankreich oder Schweden ist die Beteiligung um ein Vielfaches höher“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, heute in Berlin.
Ein vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Bundesland Nordrhein-Westfalen durchgeführtes Modellvorhaben „Schulmilch im Focus“ erforscht derzeit, wie künftig wieder mehr Kinder für eine Teilnahme am EU-Schulmilchprogramm begeistert werden können.
„Erste Zwischenergebnisse belegen, dass sich bei zusätzlicher Verbilligung und bei kostenloser Abgabe der Schulmilcherzeugnisse deutliche Steigerungen der Beteiligung erzielen lassen. Je aktiver Milchindustrie und die Verantwortlichen in den Schulen den Kindern Milcherzeugnisse anbieten und je mehr Ernährungsaufklärung im Unterricht betrieben wird, desto besser sind die Ergebnisse“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär.
„Ich begrüße auch die Eigeninitiativen von Landwirten, selbst die Milch und Milcherzeugnisse in die Schulen zu bringen, wenn sich keine anderweitigen Lieferanten finden lassen“, sagte Dr. Müller. Das BMELV unterstützt diese Initiativen.
„Diese positiven Erfahrungen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass Verantwortliche in Bund, Ländern und Gemeinden sowie Milcherzeuger und die Milchindustrie beständig gemeinsame Anstrengungen unternehmen, Milch und Milcherzeugnisse und auch Informationen zu einer bedarfsgerechten Ernährung in die Schulen zu bringen, um sie dort den Schülerinnen und Schülern als wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung anbieten zu können“, sagte Dr. Müller..“
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 43/10 vom 5.03.2010
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