Schlanke Kids toben draußen
Mindestens drei Stunden Aktivität im Freien pro Woche regulieren kindliches Gewicht

Bildquelle:
(c) Andreas Zöllick / Pixelio (www.pixelio.de)
Kinder, die bei jedem Wetter mindestens drei Stunden wöchentlich draußen spielen und toben, entwickeln weniger Übergewicht als Stubenhocker. Besonders die Altersgruppe der 10- bis12-Jährigen profitiert von körperlicher Bewegung an der frischen Luft, wie eine australische Studie gezeigt hat. Wissenschaftler der Burwood Universität in Victoria, Australien, untersuchten drei Jahre lang 548 Kinder aus insgesamt 19 Grundschulen der Stadt Melbourne. Sie sammelten Daten über deren Körpergröße und Körpergewicht, ermittelten den Body-Mass-Index (BMI) sowie die im Freien verbrachte Zeit mit körperlichen Aktivitäten. Um die Körperaktivität zu messen, erhielten die Kinder ein so genanntes Accelerometer, das sie nach entsprechender Einweisung acht Tage von morgens bis zum Zubettgehen trugen.
Das Ergebnis zeigte einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der körperlichen Aktivität im Freien und dem BMI, insbesondere bei den 10- bis 12-Jährigen. Die Kindergruppen, die sich regelmäßig mindestens drei Stunden in der Woche im Freien bewegt haben, wiesen im Vergleich zu den Gruppen, die weniger als zwei 2 Stunden draußen verbrachten, 30 Prozent weniger Übergewicht auf.
Quelle:
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, Pressedienst 5/2009, Dezember 2009
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