Sattessen hält schlank
Sättigungsorientiertes, genussvolles Essverhalten schützt vor Übergewicht.

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Nicht was sondern wie wir essen entscheidet darüber, wie ausgewogen wir unseren Körper mit Energie, Nährstoffen und Ballaststoffen versorgen. Ist das Essverhalten gestört, vollführen wir Exzesse, in dem wir uns zu reichlich, zu spärlich oder zu einseitig – also fehlerhaft ernähren. Die Basis für die jeweilige Ausprägung wird schon im Säuglingsalter angelegt, so Dr. Thomas Ellrott vom Institut für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde im September in Dresden.
Der Ernährungsmediziner erläuterte die beiden Grundtypen im Umgang mit Essen: Bei Innenreiz abhängigen Essern steht die Sättigung im Vordergrund. Sie verzehren nur die Menge an Essen, die sie brauchen bis sie satt sind. Außenreizabhängige Esser wurden schon früh auf Abhängigkeitssignale aus ihrem Umfeld geprägt, unter Anderem durch typische Fragen besorgter Eltern: „Warum isst Du das nicht? „Warum isst Du so viel?“ „Warum isst Du so wenig?“. Derart gegängelte Kinder entwickeln ein gestörtes Verhältnis zum Essen: Auch später futtern sie entweder bis alle Töpfe und Teller leer sind, womöglich sogar bis ihnen übel wird, oder sie schränken ihre Nahrungsaufnahme stark ein. Diäthalten beispielsweise bedeutet: Nur Außenreizabhängig zu essen und dabei den Hunger auszutricksen. Ein sättigungsorientiertes, genussvolles Essverhalten, welches schon im Kindesalter gelernt werden sollte, führt in aller Regel am wenigsten zu gesundheitlichen Risiken wie beispielsweise einer Fettleibigkeit.
Quelle:
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, Pressedienst Oktober 2008
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