Nitrat in Gemüse
Kein Grund auf Rohkost zu verzichten

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5 am Tag
(aid) - Nitrat wird vor allem durch den Verzehr von Gemüse aufgenommen. Es besteht jedoch kein Grund, auf vitaminreiche Rohkost zu verzichten - so die Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Im Auftrag der Europäischen Kommission wurden Nutzen und Risiko des Gemüseverzehrs anhand von knapp 42.000 Daten aus 20 Mitgliedsstaaten bewertet.
Das Ergebnis: Nicht die Menge, sondern die Art des Gemüses und der durch die Erzeugung bedingte Nitratgehalt bestimmen letztendlich die Aufnahme durch die Nahrung. Die akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) liegt bei 3,7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet: Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 60 Kilogramm kann ein Leben lang bedenkenlos 222 Milligramm Nitrat pro Tag verzehren. Werden täglich 400 Gramm Mischgemüse gegessen, nimmt der Körper nur durchschnittlich 157 Milligramm des Schadstoffs auf. Auch wenn man andere Nitratquellen wie Trinkwasser und gepökelte Fleischwaren einbezieht, wird der ADI nicht erreicht.
Nitrate sind Stickstoffverbindungen, die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen. Der menschliche Körper kann jedoch aus Nitrat so genannte Nitrosamine bilden, die als krebserregend gelten. Essen Sie daher besonders nitratreiches Gemüse wie Blattsalate, Ruccola und Spinat nur in Maßen. Durch Waschen, Schälen und Garen lässt sich der Nitratgehalt verringern.
Quelle: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), The EFSA Journal, Nr. 689, S. 1-79, 2008
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 13 vom 18.06.2008
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