Kampagne „Vitamin-D – 3 x 15“
Seit Mai 2009 informiert die saarländische Präventionskampagne „Vitamin-D – 3 x 15“ über den Zusammenhang von Osteoporose und Vitamin D.

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(c) wandersmann / Pixelio - www.pixelio.de
Die LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. (LAGS) zieht nun gemeinsam mit dem saarländischen Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz eine positive Bilanz: Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Projekten und Initiativen, zum Beispiel in Senioreneinrichtungen, haben vor allem die ältere Bevölkerung über die Wichtigkeit des „Sonnentankens“ informiert. „Wer drei Mal pro Woche ohne Sonnenschutzmittel Gesicht, Hände und Arme dem Sonnenlicht aussetzt, füllt seinen Vitamin D-Speicher“, so lautet die Kernaussage der Kampagne.
Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler betont: „Gerade im Alter lässt die Vitamin-D- Produktion des Körpers nach. Dieser Mangel ist eine der Hauptursachen für Osteoporose (Knochenschwund) und Folgeerkrankungen wie Schenkelhals- oder Wirbelfraktur. Osteoporose gehört zu den meist unterschätzten und oft viel zu spät diagnostizierten Krankheiten. Daneben kann eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung vor Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskelschwäche oder Depressionen schützen.“
Die Kampagne „Vitamin D – 3 x15“ wurde mit Unterstützung des epidemiologischen Krebsregister des Saarlandes (Esther-Studie), der Uniklinik Homburg, des saarländischen Gesundheitsministeriums und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg gestartet. Auslöser für die Kampagne waren die Erkenntnisse der Esther-Studie, einer saarlandweiten, bevölkerungsbezogenen Untersuchung. Zwischen Juli 2000 und Juni 2002 wurden dabei rund 10.000 Saarländerinnen und Saarländer im Alter von 50 bis 74 Jahren befragt und untersucht und die Experten bestimmten den Vitamin D-Spiegel im Blut. Dabei zeigte sich, dass im Saarland, wie auch in ganz Deutschland, gerade ältere Menschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind.
„Die Kampagne hat dazu geführt, dass der Mangel an Vitamin-D als Problem erkannt wurde“, erklärt Franz Gigout, Geschäftsführer der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. (LAGS). „Unsere Aufklärungsarbeit trug nicht nur bei der Zielgruppe der Senioren reichlich Früchte, auch die zahlreichen Multiplikatoren aus dem Bereich Medizin, Apotheken und Wohlfahrtsverbänden meldeten Erfolge.“
Bei Bedarf und Interesse steht die zwei mal drei Meter große Bodenzeitung als wichtiges Informationsinstrument und anderes Informationsmaterial zur Verfügung.
Quelle:
Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz Saarland, Pressemitteilung vom 18.04.2011
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