Fisch in Deutschland frisch und richtig gekennzeichnet
Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat Frischfisch- und Tiefkühlfischprodukte auf sensorische Qualität und Kennzeichnung geprüft

Bildquelle:
aid infodienst e.V.
(aid) – Ob Forelle, Karpfen, Seelachs, Hering, Garnelen oder Muscheln – Fische und Fischereierzeugnisse in Deutschland sind frisch und richtig gekennzeichnet. Das zeigt eine Untersuchung des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Mitarbeiter des dort ansässigen Instituts für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven (IFF CUX) hatten 2009 sowohl Frischfisch- und Tiefkühlfischprodukte als auch Fischereierzeugnisse auf sensorische Qualität und Kennzeichnung geprüft.
Von knapp 1.600 sensorisch untersuchten Produkten wurden nur neun aufgrund eines erhöhten TVB-N-Gehalts (tatal volatile basic nitrogen) beanstandet. Diese Stickstoffverbindung entsteht durch mikrobiellen Verderb während der Lagerung, wenn Eiweißverbindungen zu den typisch fischig riechenden Verbindungen wie TVB-N abgebaut werden. Der Fisch muss dann nach Auskunft des LAVES noch nicht verdorben, sondern kann einfach etwas überlagert sein. Bei mehr als 1.200 Untersuchungen zur Kennzeichnung wurden in 28 Fällen Mängel beobachtet, jedoch nicht beanstandet, zum Beispiel wenn die Fischart nicht eindeutig gekennzeichnet war oder beim Dosenfisch das Abtropfgewicht fehlte. Verbraucher erkennen frischen Fisch am angenehmen Geruch, an der glatten, glänzenden und durchscheinenden Haut und an klaren, nicht eingefallenen Augen. Weitere Frischekennzeichen sind zudem gleichmäßig dunkelrote und unversehrte Kiemen.
Quelle: Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Pressemeldung vom 29. März 2010
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 7/2010 vom 7.04.2010
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