Am erfolgreichsten im Team: Ernährungsberatung und Psychologie
14. aid-Forum vernetzt Disziplinen

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(aid) - "Weniger essen, mehr Gemüse, täglich Bewegung!" Viele Menschen setzen sich derartige Ziele, um einen gesünderen Lebensstil zu erreichen. Die große Herausforderung besteht darin, das neue Verhalten langfristig beizubehalten - auch wenn Hindernisse auftreten. Um ihre Klienten in ihrem Durchhaltevermögen zu stärken, bedienen sich Ernährungsfachkräfte verschiedener Techniken aus der Motivationspsychologie. Oft intuitiv und aus jahrelanger Beratungserfahrung heraus. Genau hier liegen nach Ansicht von Ernährungsfachkräften und Psychologen noch viele Möglichkeiten ungenutzt. Die Intensivierung der Zusammenarbeit beider Disziplinen habe großes Potenzial, um die Effektivität der Gesundheitsförderung zu steigern, stellte der Motivationspsychologe Professor Peter M. Gollwitzer, Universität Konstanz/New York University, beim 14. aid-Forum im Mai fest.
Diplom-Oecotrophologin Dr. Claudia Laupert-Deick, die in Bonn eine Praxis für Ernährungstherapie und Beratung hat, forderte: Es werde Zeit, die Beratung auch methodisch auf wissenschaftliche Beine zu stellen und verstärkt mit Psychologen zusammenzuarbeiten. Professor Dr. Reinhard Fuchs, Sportpsychologe von der Universität Freiburg, regte ebenfalls an, die sich gegenseitig befruchtende Kooperation auszubauen und damit den gleichen Weg zu gehen, den die Sportwissenschaft schon eingeschlagen habe. Die Lösung liegt auf der Hand: "In der Ausbildung von Ernährungsfachkräften muss die Psychologie ein fester Bestandteil werden", so Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst.
Das Konzept der aid-Foren, interdisziplinäre Anregungen für die Ernährungskommunikation zu geben, ist erneut aufgegangen. Beim 14. aid-Forum im Mai diskutierten rund 350 Teilnehmer mit Experten verschiedener Disziplinen über Techniken und Strategien für eine erfolgreiche Motivation in der Beratungspraxis.
Andrea Fenner, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 21/11 vom 25.05.2011
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