TALKING FOOD - Newsletter Nr. 200 - Esskultur in Schule und Unterricht - Neues EU-Bio-Logo - Last Call: Schülerquiz - Frage der Woche - Agripoly - fachlich fundiert und preiswert - aid-macht schule.de: Projektunterricht in Berufsschulen - Presseschau vom 18.02.2010
EDITORIAL
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer!
Sehr geehrte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren!
Dies ist unser 200. Newsletter. Den Anlass möchten wir für eine kleine Bestandsaufnahme nutzen. Seit mehr als 10 Jahren gibt es bei Talking Food spannende Anregungen für Jugendliche rund um eine ausgewogene Ernährung und Lebensmittelsicherheit. Mit talkingfood.de wurde schon in der Anfangsphase der Jugendkampagne neben den Aktionen und Wettbewerben der virtuelle Ansprechpartner für Schüler, Lehrer und Multiplikatoren geschaffen. Zug um Zug haben wir uns über die Jahre stets weiterentwickelt und uns neuen Herausforderungen gestellt.
Heute bietet der aid infodienst mit talkingfood.de eine Internetplattform auf der tagtäglich aktuelle Meldungen rund um Ernährung und die Ernährungssituation im Schulkontext im Mittelpunkt stehen. Die Rubrik Ernährungswissen erleichtert Schülern die Recherche und selbstständige Erarbeitung von interessanten Ernährungsthemen wie zum Beispiel Esskultur oder Werbung. Auch das Lehrerspecial mit den Bereichen 'Gesunde Schule' und 'Spiele für den Unterricht' wuchs stetig. Wir verfügen zudem über eine Datenbank zu allen wichtigen Aspekten der Ernährung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Schadstoffen in Lebensmitteln. Zweimal monatlich versorgen wir alle Leser unseres Newsletters mit Aktuellem.
Wir sagen an dieser Stelle DANKE an unsere kleinen, mittleren und großen Leserinnen und Leser, die uns durch ihr Feedback stets mit neuen Anregungen versorgt haben und uns, mitunter seit unseren Anfangsstunden im Internet, bis zum heutigen Newsletter die Treue gehalten haben. Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam den Talking Food-Gedanken weiterleben und weiterentwickeln:
„Talking Food“ bedeutet über Lebensmittel sprechen, diskutieren, verschiedene Meinungen und Argumente hören, Informationen zu und auf Lebensmitteln suchen und erhalten, sich selbst eine Meinung bilden und andere anregen, das Thema aufzugreifen.
Wir freuen uns auf Feedback und Anregungen für die nächsten 200 Newsletter!
In dieser Ausgabe versorgen wir alle mit:
+ interessanten Aspekten zum Thema Esskultur in Schule und Unterricht,
+ dem Sieger-EU-Logo für alle Bioprodukte,
+ dem Klassiker für alle Schüler, dem Monatsquiz,
+ einer spannenden Frage aus dem Expertenforum von was-wir-essen.de,
+ den Spieletipp „Agripoly“ und
+ Projektmanagement als Unterrichtsthema
Wie immer bieten wir Aktuelles rund um die Ernährung, Veranstaltungstipps und Presseschau. Besuchen Sie uns regelmäßig auf www.talkingfood.de oder nutzen Sie unsere online Services wie RSS-Feeds, Klipfolio, twitter, dynamische Lesezeichen oder Google Alerts, um mit Talking Food tagesaktuell up-to-date zu sein!
Wir wünschen viele interessante Anregungen und neue Erkenntnisse!
Für das Talkingfood-Team
Christof Meinhold
meinhold {at} talkingfood.de
Übersicht
- Esskultur in Schule und Unterricht
- Neues Logo für alle EU-Bioprodukte
- Last Call: Talking Food Schülerquiz Februar 2010
- Frage der Woche: "Welches Mehl ist am gesündesten?“
- Agripoly - fachlich fundiert und preiswert
- Projektunterricht in Berufs- und Fachschulen
- Aktuelles aus der Presseschau
Esskultur in Schule und Unterricht
Thematisieren und fördern
Ob ein Essen gut schmeckt, hat nicht allein mit Geschmack oder Vorlieben zu tun. Auch die Essatmosphäre hat bedeutenden Einfluss darauf, wie wir eine Mahlzeit empfinden. Das Thema gehört auch bei älteren Jugendlichen „auf den Teller“ – weil es Spaß macht und gleichzeitig Gesundheitsprävention ist.
Konkrete Anregungen für den Schulalltag und für den Unterricht in den Klassen 8 bis 11 hat aid macht Schule hier zusammengestellt: www.aid-macht-schule.de
Neues Logo für alle EU-Bioprodukte
Sieger des Logo-Wettbewerbs steht fest
Ab Juli 2010 wird ein einheitliches Logo alle Bio-Produkte aus der Europäischen Union zieren. Das neue grün-weiße „Euro-Blatt“ muss künftig verbindlich auf allen Lebensmitteln stehen, die nach der EG-Ökoverordnung hergestellt werden. Den Herstellern werden einige Übergangsfristen eingeräumt (z. B. um bereits gedruckte Verpackungen aufzubrauchen). Mit einer flächendeckenden Kennzeichnung ist deshalb erst ab 2012 zu rechnen. Das sechseckige deutsche Bio-Siegel darf weiterhin zusätzlich verwendet werden.
Mehr dazu:
„Euro-Blatt“ wird neues EU-Bio-Logo. Die Geschichte eines Wettbewerbs
Last Call: Talking Food Schülerquiz Februar 2010
Letzte Möglichkeit zu gewinnen!
Die Quizfrage im Februar lautet:
Was versteht man unter „Convenience“-Produkten?
a) Lebensmittel aus dem fairen Handel
b) Stimmungsmacher für eine Party
c) Vorbereitete Lebensmittel zur Arbeitsersparnis
Hilfe für die Antwort bietet die Talking Food-Suche.
Die Antwort kann wie immer hier direkt online abgegeben werden!
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler bis 25 Jahre.
Interessante Preise warten. Viel Glück!
Frage der Woche: "Welches Mehl ist am gesündesten?“
Ein Service von www.was-wir-essen.de / aid infodienst
>> Frage <<
Welches Mehl ist am gesündesten?
>> Antwort <<
Die verschiedenen Getreidearten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Nährstoffgehalte nur geringfügig. Roggen enthält zum Beispiel etwas mehr Ballaststoffe als Weizen und Dinkel. Dinkel enthält wiederum etwas mehr Protein als Roggen und Weizen.
Einen großen Einfluss hat der Ausmahlungsgrad des Getreides. Bei der Herstellung von Auszugsmehl werden im Gegensatz zum Vollkornmehl oder Vollkornschrot die Randschichten und der Keimling abgetrennt. Die Randschichten sind reich an Ballaststoffen und einigen Vitaminen, der Keimling enthält geringe Mengen an Öl und fettlöslichen Vitaminen.
Mehr Informationen rund um die Nährwerte von Getreide, steht in der ausführlichen Antwort unter www.was-wir-essen.de: Nährstoffgehalte von Mehl aus verschiedenen Getreidearten? (MG, CJM).
Weitere Fragen zur gesunden Ernährung beantworten die was-wir-essen.de-Experten in den Foren: Sie fragen - aid antwortet oder im Forum für Jugendliche.
Agripoly - fachlich fundiert und preiswert
Farmville muss nicht sein
Wer als virtueller Landwirt Getreide säen, Kühe melken oder Flächen kaufen und verkaufen möchte, muss sich weder Daten klauen lassen noch echtes Geld an einen Spieleanbieter in den USA bezahlen. Das Computerspiel "Agripoly" vom aid infodienst bietet Spiel und Spaß, dazu noch fachlich fundiert und mit aktuellen und realistischen Daten und Hintergrundinformationen.
Es bietet sich als Alternative zum Online-Spiel "Farmville" an, vor dem Verbraucherschützer warnen, weil der Anbieter persönliche Daten sammele und Nutzer echtes Geld einsetzen müssten, wenn sie bestimmte Elemente im Spiel erwerben möchten. Das alles gibt es bei Agripoly nicht. Hier kann der Spieler sich ohne Risiko als moderner Landwirt versuchen. Aktuelle Betriebszahlen, wie Kapital, Fläche oder Viehbestand, können jederzeit ausgedruckt werden. Eine eigene Internetseite (www.aid-agripoly.de) bietet zusätzlich Kalkulationshilfen und Hintergrundinformation aus dem wirklichen Leben für mehr Betriebserfolg. Ein herausfordernder Spaß für Jugendliche, Auszubildende, Schüler und Studierende, Hofnachfolger und viele andere mehr - auch für Nichtlandwirte.
aid, Renate Kessen
Zur Bestellansicht
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Begleitseite
Projektunterricht in Berufs- und Fachschulen
Erfahrungen im Projektmanagement sammeln
Was haben Burger aus Wildbret mit Projektmanagement zu tun? Sie sind das Produkt eines Schülerprojekts und damit eine von unzähligen Möglichkeiten, um sich im Planen und Steuern von Projekten zu üben. Mehr über Unterricht zum Thema Projektmanagement in Österreich erfahren Sie in der neuen Ausgabe von B&B Agrar und bei aid macht Schule.
www.aid-macht-schule.de
Aktuelles aus der Presseschau
Eine Übersicht aller Presseschautexte finden Sie auch auf unserer Homepage in der Rubrik Presseschau:
| Lebensmittelhygiene
| Ernährung
Lagertipps für Fleisch
Fleisch gut kühlen und nicht zu lange aufbewahren
| Ernährung
Gallensteine: Betroffene erkranken häufiger an Diabetes
Die Bildung von Gallensteinen lässt sich durch regelmäßige Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung vorbeugen.
| Veranstaltungen
| Ernährungsbildung
| Ernährung von Kids & Teens
Schulobstprogramm der EU
Sechs Bundesländer machen mit
| Ernährung von Kids & Teens
Irrtümer rund um Allergien
"Allergievorbeugung macht nur für allergiegefährdete Babys Sinn"
| Ernährungsbildung
| Ernährung von Kids & Teens
Esskultur in Schule und Unterricht
Thematisieren und fördern
| Verbraucherschutz
| Lebensmittelkennzeichnung
| Gentechnologie
Schwenk bei der Gentechnik-Kennzeichnung?
Der nächste Versuch, die Gentechnik zu etablieren
| Verbraucherschutz
| Schadstoffe
| Lebensmittelsicherheit
| Lebensmittel aus ökologischem Landbau
Exotische Früchte im Test
Bio ist die beste Wahl
| Unterrichtshilfen
| Lebensmittelkennzeichnung
Wenn der Chefkoch empfiehlt
Neues aid-Heft zur Kennzeichnungsvorschriften für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie informiert über gesetzlich geforderten Angaben auf Speisekarten.
| Veranstaltungen
Weltwassertag im März
Kann ein Mottotag unser Wasser retten?
| Veranstaltungen
| Ernährung von Kids & Teens
Wettbewerb gegen „Komasaufen“
Jugendliche setzen auf kreativ statt exzessiv – Kurzfilm „Lebensgefahr“ gewinnt
| Unterrichtshilfen
| Ernährung
Aromastifter unter der Lupe
aid-Heft stellt Küchenkräuter und Gewürze vor
Herausgeber
aid infodienst
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
www.talkingfood.de
mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Vereinsregister (Reg.-Nr.: 2240) beim Amtsgericht Bonn
Geschäftsführender Vorstand: Dr. Margareta Büning-Fesel
Chefredaktion:
Dr. Wiltrud Groß-Steinberg (v. i. S. d. P.),
aid infodienst Telefon 0228 8499-163
Email: presse@talkingfood.de
Redaktion:
Christof Meinhold, Köln
Email: meinhold@talkingfood.de
Andrea Fenner, Kaiserslautern
Email: fenner@talkingfood.de
Autorinnen und Autoren:
Andrea Fenner (AF), Kaiserslautern
Dr. Maike Groeneveld (MG), Bonn
Christof Meinhold (CJM), Köln
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