Pflanzenschutzmittel-Rückstände
Grenzwertüberschreitungen sind selten

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(c) Stephanie Hofschlaeger / Pixelio - www.pixelio.de
(aid) - Lebensmittel auf dem europäischen Markt überschreiten nur sehr selten die vorgeschriebenen Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel-Rückstände. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für das Jahr 2009 hervor.
Die Kontrolleure hatten in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Island und Norwegen insgesamt knapp 68.000 Lebensmittelproben auf 834 Pflanzenschutzmittel-Rückstände untersucht. Im Jahr 2009 überschritten nur 2,6 Prozent der Proben die gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen. Im Jahr davor wurden noch 3,5 Prozent der untersuchten Erzeugnisse beanstandet.
In die EU eingeführte Produkte waren häufiger betroffen (6,9 %) als europäische Lebensmittel (1,5 %). Im Rahmen eines EU-koordinierten Überwachungsprogramms wurden mehr als 10.000 Proben von Nahrungsmitteln genommen, die auf dem Speiseplan der Europäer besonders häufig vertreten sind. Dazu gehörten beispielsweise Bananen, Blumenkohl, Orangensaft, Paprika und Tafeltrauben. Über 60 Prozent dieser Erzeugnisse waren rückstandsfrei. Bei 77 Proben konnten die Kontrolleure kurzfristig bei hohem Verzehr ein Risiko nicht ausschließen.
Heike Kreutz, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 47 vom 23.11.2011
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