Obst und Gemüse in der Schule
Ernährungsbildung durch Schulobst-Programm

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5 am Tag
(aid) - Ob in der Pause oder im Unterricht - am Thema Obst und Gemüse kommt die schulische Ernährungsbildung nicht vorbei. In Deutschland machen aktuell sieben Bundesländer beim Schulobst-Programm der Europäischen Union mit: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In den teilnehmenden Schulen erhalten die Kinder hier ein- oder mehrmals wöchentlich eine Extra-Portion frisches Obst oder Gemüse. Dafür gibt es Fördermittel von der EU. Für das Schuljahr 2011/2012 erhält Deutschland circa 12 Millionen Euro. Die Fördersumme muss zu etwa 50 Prozent kofinanziert werden. Das heißt für jeden Euro aus Brüssel, kommt etwa ein Euro aus den Ländern dazu. Das gemeinsame Ziel ist es, das Ernährungsverhalten der Kinder durch das Obst- und Gemüseangebot und pädagogische Begleitmaßnahmen nachhaltig positiv zu prägen.
Knapp fünf Millionen Schulkinder sind im vergangenen Förderjahr in den Genuss des Schulobstprogramms gekommen. Beim Schulobstprogramm geht es, anders als der Begriff vermuten lässt, neben Obst auch um Gemüse. Außerdem ermöglichen die europäischen Vorgaben neben Schulen auch die Einbeziehung von Tageseinrichtungen für Kinder. Die konkrete Ausgestaltung liegt bei den Bundesländern und unterscheidet sich von Land zu Land. Derzeit beziehen die Länder überwiegend Grundschulen in das Programm ein und zum Teil auch Förderschulen und vorschulische Einrichtungen.
Anregungen für den Unterricht und Antworten auf Fragen wie "Wer sind die Ansprechpartner?" und "Was ist in Sachen Hygiene zu beachten?" gibt es auf der Internetseite www.aid-macht-schule.de.
Andrea Fenner, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 45 vom 09.11.2011
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