Hohe Eiweißaufnahme im Kleinkindalter fördert Übergewicht
Zusammensetzung der Kost nach dem Stillen beeinflusst spätere Gewichtsentwicklung

Bildquelle:
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Im Rahmen der so genannten DONALD-Langzeitstudie* wurde u.a. der Zusammenhang zwischen der Eiweißaufnahme in den ersten 24 Lebensmonaten und dem späteren Körpergewicht bzw. dem Körperfettanteil der Kinder im Alter von 7 Jahren untersucht. Es zeigt sich, dass insbesondere eine hohe Proteinaufnahme ab dem 12. Lebensmonat das Übergewichtsrisiko maßgeblich erhöht.
Um dem zunehmenden Auftreten von Übergewicht und Fettsucht begegnen zu können, ist es notwendig, die Risikofaktoren für diese Entwicklung bereits in der Kindheit zu identifizieren. Die Umstellungsphase der Ernährung während des 6. und 24. Lebensmonats könnte dabei eine sensible Zeit darstellen, so die Wissenschaftler vom Dortmunder Institut für Kinderernährung. Es zeigte sich ein signifikanter Unterschied zwischen Kindern mit niedriger Eiweißaufnahme und solchen mit proteinreicher Ernährung. Ein durchgängig erhöhter Eiweißverzehr in dieser Zeit ist mit einem erhöhten Body Mass Index (BMI) und Fettanteil der späteren 7-jährigen verbunden.
Der günstige Einfluss des Stillens auf die spätere Gewichtsentwicklung wurde bereits in früheren Studien belegt. Da über Muttermilch weniger Protein aufgenommen wird als über Babyfertignahrungen, könnte hier eine Ursache für den schützenden Einfluss der Muttermilch liegen.
(*DONALD = Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed)
Quelle:
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, Pressedienst Nr. 1, Januar 2008
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