Gemüse: Häufiger Verzehr kann vor Magenkrebs schützen
Studie zeigt, dass Personen die mehr als 2,5 Portionen Gemüse am Tag essen, ein um fast 50% geringeres Risiko für Magenkrebs haben

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(aid) – Wer häufig Wurzel- und Blattgemüse isst, hat ein geringeres Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Schweden, in der Daten von über 80.000 Personen im Alter vom 45 bis 83 Jahren ausgewertet wurden. Personen, die mehr als 2,5 Portionen Gemüse am Tag aßen, hatten ein um fast 50 Prozent geringeres Risiko für Magenkrebs als Personen, die bis zu einer Portion am Tag verzehrten.
Die stärkste Schutzwirkung zeigte sich beim Verzehr von grünem Blatt- und Wurzelgemüse: Der Konsum von drei Portionen Blattgemüse wie Spinat und Blattsalaten pro Woche verringerte das Risiko um ein Drittel, die gleiche Menge an Wurzelgemüse wie Möhren und Rote Bete minderte das Risiko sogar um 57 Prozent.
Diese eindeutigen Studienergebnisse haben eine hohe Aussagekraft, da es sich um eine so genannte prospektive Studie handelt. Das bedeutet: Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der ersten Datenerfassung gesund. Weder ihr Lebensstil noch ihr Ernährungsverhalten wurden durch die Studie beeinflusst.
Quelle: SC Larsson, L Bergkvist, A Wolk: Fruit and Vegetable Consumption and Incidence of Gastric Cancer: A Prospective Study. Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention, Jahrgang 15, Heft 10, Seiten 1998-2001, 2006
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 23 vom 08.11.2006
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