Gammelfleisch: Wie sich Verbraucher schützen können
Achten Sie beim Einkauf auf Qualitätsmerkmale

Bildquelle:
www.photocase.com
(aid) – Die Meldungen über Funde von verdorbenem Fleisch reißen nicht ab. Verbraucher können sich am besten schützen, wenn sie bereits beim Einkauf auf Qualitätsmerkmale achten, erklärt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
Frisches Fleisch ist an einem neutral milden bis leicht säuerlichen Geruch zu erkennen. Riecht es unangenehm oder süßlich, sollte die Ware besser im Regal liegen bleiben. Vorsicht ist auch geboten bei blassem, weichem und nässendem Fleisch, das bereits in der Theke in seinem eigenen Saft liegt. Viel Wasser in Auffangschale oder Verpackung kann ein Hinweis auf früheres Auftauen sein. Frisches, hochwertiges Fleisch verliert nicht viel Wasser und sollte deshalb nahezu trocken in der Verpackung liegen.
Jede Fleischsorte hat eine charakteristische Farbe, die aber niemals ins Gräuliche geht. Frisches Rindfleisch erkennt man an einer dunkelroten Färbung, Schweinefleisch dagegen ist im Idealfall rosa und hell glänzend. Bei Fingerdruck darf das Fleisch sich nicht schwammig weich anfühlen oder zu stark eindrücken lassen. Es muss fest sein und darf nur leicht nachgeben.
Nach dem Einkauf gehört frisches Fleisch sofort in den Kühlschrank – und zwar an die kälteste Stelle, also auf dem obersten Regal oder in die Nähe des Verdampfers. Die Ware sollte möglichst aus der Verpackung genommen und gut abgedeckt in einer Schüssel oder einer Kunststoffbox aufbewahrt werden. Hackfleisch sollte am gleichen Tag, andere Fleischsorten nach maximal zwei bis drei Tagen zubereitet werden.
Quellen: BMELV: Fleischskandal: Was Verbraucher wissen sollten, BfR: Ausgewählte Fragen und Antworten zu verdorbenem Fleisch, CMA: Fleisch Einkaufstipps
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 19 vom 13.09.2006
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