EU-Forscher erreichen Durchbruch bei Thunfischzucht
Kommerzielle Zucht würde Wildbestände entlasten
EU-Forschern ist ein Durchbruch in der Aquakultur von Rotem Thunfisch aus dem Atlantik gelungen. Die Wissenschaftler konnten auf natürlichem Wege und ohne Hormoneinsatz Roten Thun zum Ablaichen in Gefangenschaft bringen. Wenn die Zucht in kommerziellem Maßstab gelänge, würde der Druck für die gefährdeten Wildbestände wesentlich geringer. "Sollten die Ergebnisse dieser Arbeiten kommerziell nutzbar sein, können dadurch die Lebensmittelversorgung verbessert werden und das Wirtschaftswachstum gefördert werden", betonte EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn, zuständig für Forschung, Innovation und Wissenschaft. Im Rahmen des von der EU mit 2,98 Millionen Euro geförderten Projekts SELDOTT, an dem unter anderem die Universität Düsseldorf beteiligt ist, wurden große Mengen lebensfähigen Rogens in Gefangenschaft produziert. Nun gilt es die die weitere Entwicklung der Eier zu untersuchen. Darüber hinaus sollen nachhaltige Futtermittel für den Fischnachwuchs entwickelt werden. In der Aquakultur werden vor allem bedrohte Meerestiere kontrolliert gezüchtet und aufgezogen als Alternative zu den wegen schwindenden Nahrungsquellen.
Quelle:
Europopäische Kommission, Pressemitteilung vom 25.08.2010
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