Demenz: Vitamin E senkt vermutlich das Risiko
Studie: Durch Vitamine-E-reiche Ernährung ließ sich Demenzrisiko um bis zu 24 % verringern

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(c) S. Hainz / Pixelio (www.pixelio.de)
(aid) – Wer mit der Nahrung reichlich Vitamin E aufnimmt, kann langfristig einer Demenz und Alzheimererkrankung vorbeugen. Das lässt eine niederländische Studie mit rund 5.400 Probanden ab 55 Jahren vermuten. Der Begriff Demenz umfasst eine Reihe von Erkrankungen, die zu einem anhaltenden Abbau der geistigen Leistungsfähigkeiten führen. Die Probanden nahmen regelmäßig an medizinischen Untersuchungen teil und wurden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Anhand dieser Angaben berechneten die Wissenschaftler die durchschnittliche Aufnahme bestimmter Antioxidanzien mit der Nahrung.
Mithilfe von klinischen Tests wurde innerhalb von zehn Jahren in 465 Fällen eine Demenz, darunter 365 Alzheimererkrankungen, diagnostiziert. Durch eine Vitamin-E-reiche Ernährung (durchschnittlich 18,5 mg/Tag) ließ sich das Demenzrisiko langfristig um bis zu 24 % verringern. Andere Antioxidanzien wie Vitamin C, Beta-Karotin und Flavonoide schienen keinen Einfluss zu haben.
Vitamin E kommt reichlich in Pflanzenölen, Nüssen und Vollkorngetreideprodukten vor. Es schützt den Körper vor schädlichen Sauerstoffradikalen und somit auf lange Sicht auch vor einer Demenz, vermuten die Forscher. Weitere Studien sind jedoch notwendig, um die Resultate zu sichern.
Heike Kreutz, aid
Quelle: Archive of Neurology, Bd. 67, Nr. 7, S. 819-825, 2010
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter 16 vom 11.08.2010
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