Bei Vogelgrippe auf Ursachenforschung konzentrieren
Es muss genau untersucht werden, wie es zu den Infektionen kommen konnte und ob ein Zusammenhang zu anderen Ausbrüchen besteht.

Bildquelle:
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"Das Virus ist nicht weg aus Deutschland. Das Geschehen ist jedoch nur punktuell aufgetreten. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk darauf, die Herkunft des Virus nachzuvollziehen. Vor Ort muss nun mit Wachsamkeit und Besonnenheit gehandelt werden", sagte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute anlässlich des erneuten Auftretens der hoch pathogenen Aviären Influenza bei Wildvögeln in Deutschland.
"Das erneute Auftreten der Vogelgrippe bei Wildvögeln in Deutschland hat uns zwar vom Zeitpunkt her überrascht, keinesfalls aber die Tatsache, dass das Virus wieder auftaucht", so Seehofer weiter. Deshalb müsse man genau untersuchen, wie es zu diesen Infektionen kommen konnte und ob beispielsweise ein Zusammenhang zu anderen Ausbrüchen besteht.
Trotz der bisher nachgewiesenen Fälle sind die Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zu der Auffassung gekommen, das Risiko nach wie vor als mäßig einzustufen.
"Wir sind immer davon ausgegangen, dass sich das Virus nicht einfach so verabschiedet hat. Dies berücksichtigt auch die aktuelle Risikobewertung", sagte Professor Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind durch das Nationale Referenzlabor auf der Insel Riems 6 Wildvögel aus Nürnberg positiv getestet worden, davon 5 Höckerschwäne und eine Kanadagans. Aus Sachsen wurden drei Höckerschwäne positiv auf hoch pathogenes H5N1 getestet.
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 108 vom 27.06.2007
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