TALKING FOOD - Newsletter Nr. 194 - Neues Unterrichtsrätsel - Das beste Essen für Kinder - Taschengeld - Last Call: Schülerquiz - Frage der Woche - Kopieren von Unterichtsmaterial - Schulverpflegung gendersensibel gestalten - Presseschau vom 19.11.2009
EDITORIAL
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer!
Sehr geehrte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren!
Kniffeligen Rätselspaß verspricht unser neues Unterrichtsrätsel zu Nährstoffen, eine willkommene Abwechselung für den Unterricht.
„Das beste Essen für Kinder“ unter diesem Titel finden Lehrer und Multiplikatoren alles Wichtige rund um eine gesunde Ernährung für die junge Generation.
Fördert viel Taschengeld eine ungesunde Ernährung? oder fördert im Umkehrschluss weniger Taschengeld eine gesunde Ernährung? Ein interessantes Themenpapier der Dr. Rainer-Wild-Stiftung gibt Hintergrundinfos hierzu.
Das Schülerrätsel geht in die letzte Runde für November. Wer sich mit Nüssen auskennt, dem winken interessante Preise.
Die Ernährungsexperten von was-wir-essen.de sind den Zutaten der Kalbsleberwurst auf den Grund gegangen und berichten ausführlich über ihre Erkenntnisse.
Schnell mal eine Kopie für den Unterricht gemacht, dass das nicht immer erlaubt ist, davon wissen auch Lehrer zu berichten, mehr dazu in unserem Beitrag.
Dass Jungen eher Fleisch essen und Mädchen eher Salat, ist dem aufmerksamen Leser von talkingfood.de sicherlich nicht entgangen. Ein neuer Leitfaden zeigt wie Gender- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Planung von Schulverpflegung integriert werden können.
Aktuelles rund um die Ernährung bieten -wie immer- unsere Veranstaltungstipps und die Presseschau. Nutzen Sie auch andere online Services wie RSS-Feeds, Klipfolio, twitter, dynamische Lesezeichen oder Google Alerts, um mit Talking Food tagesaktuell up-to-date zu sein!
Wir wünschen viele interessante Anregungen und neue Erkenntnisse!
Für das Talkingfood-Team
Christof Meinhold
meinhold {at} talkingfood.de
PS: Twittern sie mit uns und bleiben up-to-date unter: www.twitter.com/talkingfood
Übersicht
- Neues Unterrichtsrätsel
- Das beste Essen für Kinder
- Taschengeld oft in Fastfood investiert
- Last Call: Talking Food Schülerquiz November 2009
- Frage der Woche: Muss Kalbsleberwurst Fleisch oder Leber vom Kalb enthalten?
- Kopieren von Unterrichtsmaterial
- Schulverpflegung gendersensibel gestalten
- Aktuelles aus der Presseschau
Neues Unterrichtsrätsel
Suchsel zum Thema Nährstoffe
Welche Nährstoffe in Salat stecken, lässt sich leicht nachschlagen. Zehn Begriffe rund um die wichtigsten Nährstoffe aus einem Buchstabensalat herauszufischen, ist dagegen schon etwas kniffliger. Genau diese Aufgabe stellen wir in unserem neuen Unterrichtsrätsel.
Das Nährstoff-Suchsel fragt spielerisch Basiswissen rund um Kohlenhydrate, Fette, Proteine und Co. ab. Wer mehr über Nährstoffe wissen möchte, kann sich darüber hinaus in der Rubrik Ernährungswissen informieren oder vielfältige aid-Medien zu Rate ziehen.
Nährstoff-Suchsel (PDF)
Weitere Spiele und Rätsel für den Unterricht
Schülertexte über Nährstoffe
Das beste Essen für Kinder
Wenn Eltern fragen ...
Lehrkräfte, die sich über Kinderernährung informieren wollen oder entsprechende Informationen an interessierte Eltern weitergeben möchten, sind mit dieser aid-Broschüre gut beraten: „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“ ist gerade frisch erschienen. Zudem beantworten Ernährungsfachkräfte jederzeit Fragen in den Expertenforen der aid-Verbraucherseite was-wir-essen.de.
Broschüre „Das beste Essen für Kinder“
Expertenforum: Säuglings- und Kinderernährung (bis 10 Jahre)
Expertenforum: Ernährung von Jugendlichen (11 bis 18 Jahre)
Taschengeld oft in Fastfood investiert
Fördert viel Taschengeld eine ungesunde Ernährung?
(aid) - Je mehr Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen, desto höher ist die Gefahr, dass ausgewogene Mahlzeiten durch Fastfood und Süßigkeiten ersetzt werden. Dennoch fördert weniger Taschengeld nicht unbedingt eine gesündere Ernährung, betont die Dr. Rainer-Wild-Stiftung in einem neuen Themenpapier ...
Zur kompletten Meldung
Zum Themenpapier der Dr. Rainer-Wild-Stiftung
Last Call: Talking Food Schülerquiz November 2009
Letzte Möglichkeit zu gewinnen!
Spannende Preise winken den Gewinnern, die folgende Quizfrage richtig beantworten können:
Botanisch gehört die Erdnuss zu…
a) den Hülsenfrüchten.
b) den Schalenfrüchten.
c) den Beerenfrüchten.
Hilfe für die Antwort bietet die Talking Food-Datenbank oder die Talking Food-Presseschau
Die Antwort kann wie immer hier direkt online abgegeben werden!
Interessante Preise warten! Viel Glück!
Frage der Woche: Muss Kalbsleberwurst Fleisch oder Leber vom Kalb enthalten?
Ein Service von www.was-wir-essen.de / aid infodienst
>> Frage <<
Ich habe Kalbsleberwurst gekauft. Als ich mir die Inhaltsstoffe auf dem Etikett genauer angesehen habe, musste ich feststellen, dass in dieser Kalbsleberwurst weder Kalbfleisch noch Kalbsleber enthalten sind. Ist dieses Vorgehen erlaubt?
>> Antwort <<
Es ist verständlich, dass Sie darüber irritiert sind, im Zutatenverzeichnis der „Kalbsleberwurst" weder Kalbsfleisch noch Kalbsleber zu finden. Dem Hersteller ist aber kein Vorwurf zu machen. Denn so verblüffend es ist: In Kalbsleberwurst muss tatsächlich nicht zwingend Kalbsleber- oder Kalbsfleisch enthalten sein. Nach den Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnis reicht es aus, dass in einem als „Kalbsleberwurst" bezeichneten Erzeugnis mindestens 15 Prozent Kalb- oder Jungrindfleisch enthalten sind. Leber muss ebenfalls zugesetzt werden, jedoch muss diese nicht vom Kalb stammen. In der Regel wird Schweineleber verwendet, zumal diese weniger bitter schmeckt als Kalbsleber.
Mehr Informationen rund um Kalbsleberwurst, Leitsätze und die Verkehrsauffassung, steht in der ausführlichen Antwort unter www.was-wir-essen.de: Anteil Kalbsleber in Kalbsleberwurst? (MG, CJM).
Weitere Fragen zur gesunden Ernährung beantworten die was-wir-essen.de-Experten in den Foren: Sie fragen - aid antwortet oder im Forum für Jugendliche.
Kopieren von Unterrichtsmaterial
Analog und digital – was ist erlaubt?
Wie sieht es mit der Nutzung von digitalen Unterrichtsmaterialien aus – gelten hier die gleichen Bestimmungen wie für analoge Medien? Sind Kopien erlaubt? Und wie sieht es mit der Idee aus, Medien schulintern über ein Intranet zu nutzen? Das Urheberrecht zeigt hier klare Grenzen auf. Im aktuellen „Fall des Monats“ informiert lehrer online darüber, was erlaubt und nicht erlaubt ist.
Zum Beitrag auf lehrer-online.de
Schulverpflegung gendersensibel gestalten
Leitfaden erschienen
Jungen essen Fleisch, Mädchen mögen Salat. Das Klischee kennt jeder. Aber muss man ihm auch in der Schulverpflegung folgen? Indem die Schulverpflegung stereotypen Gender-Mustern folgt, werden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern immer wieder neu produziert, findet die Ernährungswissenschaftlerin Rosemarie Zehetgruber. Sie ist Mitautorin der Studie „Gender- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Schulverpflegung in Österreich“ und schlussfolgert: „Anzustreben ist ein Verpflegungsangebot, das für beide Geschlechter gute Voraussetzungen schafft, ihre Ernährungsbedürfnisse zu befriedigen und bestmögliche Gesundheit zu erhalten oder zu erlangen“.
Basierend auf den Studien-Ergebnissen ist ein Leitfaden erschienen, um Schulen, Lehrkräfte und Essensanbieter zur Reflektion der eigenen Situation anzuregen und praktische Unterstützung bei der Gestaltung einer gendersensiblen und nachhaltigen Schulverpflegung zu geben.
Leitfaden „Esskultur an Schulen – nachhaltig und gendergerecht gestalten“
Talking-Food-Artikel „Warum essen Mädchen Salat und Jungen Fleisch? Geschlechtsbezogene Verhaltensweisen in der Ernährungserziehung berücksichtigen"
Aktuelles aus der Presseschau
Eine Übersicht aller Presseschautexte finden Sie auch auf unserer Homepage in der Rubrik Presseschau:
| Verbraucherschutz
| Ernährung
Neue Grippe: Virenübertragung durch Lebensmittel unwahrscheinlich
Viren sind in der Umwelt kaum überlebensfähig
| Verbraucherschutz
| Schadstoffe
| Lebensmittelhygiene
| Ernährung
Nüsse: Besser ganz als gemahlen
Nüsse verderben leicht
| Ernährung von Kids & Teens
Muttermilch gut für den Schlaf
Inhaltsstoffe der Muttermilch helfen Babys nachts beim Einschlafen
| Ernährung von Kids & Teens
| Ernährungsbildung
| Veranstaltungen
Schulen kommen in FORM
"Küchen für Deutschlands Schulen" mit zweiter Pilotküche in Berlin
| Veranstaltungen
| Ernährung von Kids & Teens
| Ernährung
| Bewegung
Bundesweiter Wettbewerb "Unser Verein - IN FORM" gestartet
Vereine sind ideal für mehr Bewegung und gesunde Ernährung
| Ernährung
| Lebensmittelsicherheit
| Verbraucherschutz
Beta-Carotin als Vitamin-A-Quelle unerlässlich
Beta-Carotin aus Lebensmitteln und angereicherten Säften unproblematisch
| Lebensmittelsicherheit
| Verbraucherschutz
So funktioniert Europa in Sachen Lebensmittelsicherheit
Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlicht EU-Almanach Lebensmittelsicherheit
| Ernährung
| Verbraucherschutz
Probiotika: Wundermittel oder Monster?
Einsatz nur bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll - Individuelle Therapie und Dosierung notwendig
| Ernährung
| Veranstaltungen
Deutscher Lebertag 2009
Ist meine Leber gesund?
| Unterrichtshilfen
Schul-Projekte auf www.aid-macht-schule.de
"Markt der Erinnerungen" als praktische Methode
Herausgeber
aid infodienst
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
www.talkingfood.de
mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Vereinsregister (Reg.-Nr.: 2240) beim Amtsgericht Bonn
Geschäftsführender Vorstand: Dr. Margareta Büning-Fesel
Chefredaktion:
Dr. Wiltrud Groß-Steinberg (v. i. S. d. P.),
aid infodienst Telefon 0228 8499-163
Email: presse@talkingfood.de
Redaktion:
Christof Meinhold, Köln
Email: meinhold@talkingfood.de
Andrea Fenner, Kaiserslautern
Email: fenner@talkingfood.de
Autorinnen und Autoren:
Andrea Fenner (AF), Kaiserslautern
Dr. Maike Groeneveld (MG), Bonn
Christof Meinhold (CJM), Köln
aid infodienst - Wissen in Bestform
Ob Landwirtschaft, Lebensmittel oder Ernährung: Der aid infodienst bereitet Informationen aus Wissenschaft und Praxis verständlich auf, informiert umfassend, schnell und das seit mehr als 60 Jahren. Der aid infodienst ist ein gemeinnütziger Verein, der mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Er kann daher frei von Werbung und kommerziellen Interessen arbeiten.




